Das Krabbenschälzentrum Cuxhaven ist pleite

13. Januar 2011  Allgemein, Arbeit & Kapital

Lange genug geisterten negative Meldungen über das Krabbenschälzentrum Cuxhaven durch die Presse. Nun ist es offiziell, das Krabbenschälzentrum in Cuxhaven ist pleite. 750.000 € Fördergelder sind genauso verschwunden wie die Maschinen zum schälen der Krabben. Zurück bleibt der Eindruck, die Gründung des Krabbenschälzentrums hatte nur den Zweck Fördergelder in Höhe von 400.000 € aus niedersächsischen Landesmitteln und 350.000 € EU-Fördermittel abzuziehen.

Bis auf den Cuxhavener Ratherren Ulrich Schröder (DIE LINKE) scheint dies niemanden zu interessieren. Vielleicht liegt es daran, dass in der letzten Zeit weit größere Summen in aller Munde sind. Auch die Beschäftigten des Krabbenschälzentrums Cuchaven mussten vor dem Arbeitsgericht Stade um ihre Löhne und Gehälter streiten. Bis heute sind diese nicht ausgezahlt worden.

Schröder hat zusammen mit Ursula Weisser-Roelle (Linksfraktion) im niedersächsischen Landtag im Rahmen einer Kleinen Anfrage den Verbleib der Fördermittel und einer Rückforderung angefragt. Auch um die Auszahlung der ausstehenden Löhne und Gehälter an die Beschäftigten zu klären.

Dazu die Cuxhavener Nachrichten LINK

in der Nordsee-Zeitung vom 12.01.2011