Das Atomkraftwerk Unterweser (Esenshamm) ist zunächst befristet abgeschaltet. Und es soll nicht wieder hochgefahren werden, fordert auch DIE LINKE. Aber E.on als Betreiber wird so leicht nicht zu überzeugen sein. Erst durch eine Anweisung von Niedersachsens Ministerpräsident McAllister sah sich das Unternehmen gezwungen, das AKW vom Netz zu nehmen.
Es ist klar und deutlich, die Atomindustrie und deren politische Vertreter in den Parlamenten werden so schnell nicht nachgeben. Ohne öffentlichen Druck wird es nicht gehen. Ulrich Schröder, Kreistagsabgeordneter der LINKEN, unterstützt diese politische Initiative. Er weist darauf hin, dass DIE LINKE mit weit reichenden und vor allen Dingen nachhaltigen Forderungen an die Öffentlichkeit getreten ist: „Wir wollen, dass der Verzicht auf jede Art der Nutzung von Atomkraft ins Grundgesetz hineingeschrieben wird. In Österreich ist das bereits heute so. Unsere Bundestagsfraktion fordert die Abschaltung der sieben ältesten AKWs sowie des Schrottreaktors Krümmel. Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie bis Ende April einen Plan und ein Gesetz vorlegt, mit dem die unverzügliche und endgültige Stilllegung aller Atomkraftwerke in Deutschland erreicht wird. Völlig unzureichend ist die Forderung von SPD und Grünen, lediglich zum Atomkonsens ihrer damaligen Bundesregierung zurückzukehren. Auf der Grundlage eben diesen Konsenses mit der Atomindustrie hat uns die CDU-FDP-Bundesregierung die Laufzeitverlängerung erst reindrücken können. DIE LINKE fordert: Konsequenz statt Konsens!“
DIE LINKE Landkreis Cuxhaven ruft auf, sich am Ostermontag, 25. April, an der Umzingelung des AKW Esenshamm (Beginn am Marktplatz in Rodenkirchen um 13.45 Uhr) zu beteiligen oder am Protestmarsch in Otterndorf ab 10.30 Uhr Schützenplatz vor der Stadthalle. Vorabinformationen gibt’s über den Button in der rechten Spalte „25 Jahre Tschernobyl“.