66 Jahre Hiroshima und Nagasaki – DIE LINKE. Beverstedt mahnt und gedenkt

eine atomwaffenfreie Welt ist möglich und nötigAnlässlich des 66. Jahrestages des Abwurfs von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki erklärt der Sprecher der Partei DIE LINKE. Beverstedt, Carsten Zinn: Sechundsechzig Jahre ist der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima und Nagasaki jetzt her. Am 6. und 9. August 1945 brachte ein us-amerikanischer Bomber die erste Nuklearwaffe zum Einsatz – und vernichtete die Städte und hunderttausende Menschenleben.

Die Bombardierung Hiroshimas und Nagasaki durch die amerikanische Luftwaffe ist eines der finstersten Kapitel des Zweiten Weltkrieges und steht exemplarisch für Allmachtsphantasien, sinnlose Zerstörung und Barbarei. Bis heute leiden Menschen unter den Folgen. Mahnung und Erinnerung, Gedenken an die Opfer sind heute unsere Aufgabe. Verpflichtung für jeden Tag ist der Einsatz für eine friedliche Welt.

Dazu gehört die Forderung, das atomare Wettrüsten endlich einzustellen und die weltweite Abrüstung durchzusetzen. Der Wunsch nach einer atomwaffenfreien Welt ist keineswegs Illusion, darf nicht Vision bleiben. Eine atomwaffenfreie Welt ist möglich und notwendig. Statt von Abrüstung zu reden, müssen endlich praktische Schritte eingeleitet werden.

DIE LINKE stellt sich konsequent gegen jede Art von kriegerischer Auseinandersetzung. Sie ist die Friedenspartei in Deutschland und hat sich als einzige Partei immer gegen den Krieg in Afghanistan, den Krieg im Irak und die Beteiligung der Bundesrepublik am Krieg in Libyen ausgesprochen.

Damit die Schrecken des Krieges, für die Hiroshima und Nagasaki exemplarisch stehen, nicht vergessen werden, ist Erinnerung und Mahnung dringend notwendig. Keinen Krieg MIT UNS! Niemals!