Die Linke in Beverstedt nimmt Stellung

04. September 2011  Allgemein, Einheitsgemeinde Beverstedt

Die Linke in Beverstedt nimmt Stellung zu einigen Fragen die die Menschen in unserer Region beschäftigen.

Wie stehen Sie zum geplanten Bau der A 20? Welche Trasse bevorzugen Sie? 

Ein klares NEIN zur A20. Diese würde Natur- und Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen mit einer LKW-Transitschneise quer durch das Kreisgebiet zerschneiden. Auch für die Wirtschaft bringt sie keinerlei Vorteile.

Wie wollen Sie konkret neue Arbeitsplätze im Cuxland schaffen? 

Förderung der Ausbildung von Jugendlichen im Handwerk, Tourismus und Handel um jungen Menschen einen Berufseinstieg in der Region zu ermöglichen und damit die Bindung zur Region erhalten. Gleichzeitig fördert die regionale Wirtschaft!

Wie stehen Sie zu Großställen und Massentierhaltung? 

Agrarfabriken und Megaställe, wie z.B. für Masthähnchen, lehnt die LINKE im Landkreis aus Tierschutz-, Gesundheits- und Umweltgründen ab. Bäuerliche Landwirtschaft kommt ohne diese aus, wir lehnen auch immer größer Molkereien ab. Die Produkte müssen Regional zu fairen Preisen vermarktet werden.

Welche Energieformen werden Sie fördern?

Im LK muss eine eigenständige ökologische Energieversorgung unabhängig von den großen Energiekonzernen aufgebaut werden. Alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung müssen genutzt werden.

Immer mehr Ältere, immer weniger Junge – wie reagieren Sie auf den demografischen Wandel?

Kinder und Jugendliche nicht nur als Glieder der lokalen Wertschöpfung begreifen. Eltern bei der Förderung unterstützen und für Lebensperspektiven sorgen um junge Menschen in der Region zu halten. Die bereits durchgeführte Erhöhung der KiGa-Gebühren muss rückgängig gemacht werden.

Dreigliedriges Schulsystem, Gesamtschule oder Oberschule plus Gymnasium  – was ist am besten für das Cuxland und warum? 

Vollen Halbtagsgrundschulen und Einrichtung von Ganztagsgrundschulen. Gemeinsame Schule für alle Kinder als Ganztägige Integrierte Gesamtschule (IGS) in allen größeren Einheits- und Samtgemeinden.