Einheitsgemeinde Beverstedt

Zur geplanten Errichtung eines NP-Marktes in Lunestedt: Niedriglöhne sollen auch in Lunestedt Einzug halten

Vielleicht wird der NP-Markt in Lunestedt tatsächlich nach einem neuen Konzept betrieben, eines aber bleibt wie bei den schon bisher bestehenden NP-Märkten: Prekäre Arbeitsplätze. Mit einem Stundenlohn von 6,75 Euro bei offiziellen 35 Stunden im Monat kann damit allerhöchstens das Erwebseinkommen des Erstverdieners in einer Familie aufgebessert werden. Vollzeitstellen sind nur für den Marktleiter und Stellvertreter vorgesehen. Diese dürfen dafür ohne Zeitbegrenzung für alle organisatorischen „Fehlplanungen“ einstehen. 35 Stunden Woche war früher mal, jetzt sind 55 bis 60 Stunden die Woche angesagt. So etwas braucht man tatsächlich in Lunestedt.

Das Prinzip Niedrigpreis ist auf Verdrängung und Lohndumping angelegt. Es bietet keine Perspektive für die Zukunft der Erwerbstätigen.

Siehe auch: LINK & in der Nordsee-Zeitung vom 18.05.2011 (LINK)

Verbrauchermarkt Lunestedt: Fakten schaffen mit immer weniger Wissen

14. März 2011  Einheitsgemeinde Beverstedt

Abweichungen vom Bebauungsplan sind für den privaten Häuslebauer undenkbar. Nun spricht der Beverstedter Verwaltungschef Ulf Voigts von Ausnahmen vom bestehenden Bebauungsplans für die Errichtung eines Verbrauchermarktes in Lunestedt. Bei der „Planung“ des an der Ecke Reithornsweg und Wesermünder Straße scheint einiges mehr im Argen zu liegen. So ist die Verwaltung mehr als Überrascht das kein Edeka-Markt, sonder ein Billigpreismarkt nach dem Aldi und Lidl System errichtet werden soll. Als Betreiber tritt der Edeka-Konzern auf, auch der Investor soll angeblich keine Informationen vom Betreiber erhalten haben. Wenn diese Fakten der Verwaltung nicht bekannt waren, so ist dies eine mutwillige Täuschung von einer der beteiligten Parteien. Dies zur Erlangung eines Vorteils! Dafür kann es nur eine Konsequenz geben: Die totale Versagung der Genehmigungen zur Errichtung des Marktes!

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Schock für Hausbesitzer und Mieter

02. März 2011  Einheitsgemeinde Beverstedt

In allen Städten und Gemeinden, so auch in der Samtgemeinde Beverstedt, herrscht gähnende Leere in den Kassen der öffentlichen Haushalte. Über die Parteigrenzen von CDU, CSU, FDP, aber auch von SPD und Grünen hinweg haben die Politiker sich bundesweit darauf verständigt, Hauseigentümer stärker zu belasten. Auch die Mietnebenkosten werden dann kräftig steigen – siehe Kasten.

Einigen kann man sich allerdings nicht, wie der Hebel angesetzt werden soll: Die Bundesländer Hessen, Bayern und Baden-Württemberg fordern, die Grundsteuer künftig an der Größe des Grundstücks und der Wohnfläche des darauf stehenden Gebäudes zu erheben. Je größer ein Grundstück, umso höher die Steuer – so der Vorschlag der Südländer.

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Sägen kreischen für den Geldbeutel der Akteure

01. März 2011  Einheitsgemeinde Beverstedt

Dass der Investor – die Deubema – eines neuen Supermarktes in Lunestedt die Anwohner, sowie die Öffentlichkeit nicht über seine Pläne informiert, war zu erwarten. Schlafende Hunde weckt man nunmal nicht! Verwunderlich ist allerdings die Stellungnahme des Beverstedter Samtgemeindebürgermeisters Ulf Voigts, sowie des Lunestedter Bürgermeisters Manfred Wohltmann: Gerne hätten sie eine vernünftige Information der Öffentlichkeit gehabt. Aber nicht nur der Investor, auch sie als gewählte Vertreter der „Bürger“ konnten sich dazu nicht durchringen.

Nun nehmen die Dinge ihren Lauf. Der Billigsupermarkt wird an der Ecke Reithornsweg, Wesermünder Straße gebaut. Dem Naturschutz ist durch das hastige Absägen und Schreddern der Bäume noch im Februar Rechnung getragen worden. Arbeitsplätze werden geschaffen, wenn auch nur dem Billigmarkt angepasste niedrig entlohnte Teilzeitarbeitsplätze. Die Marktmacht des Edeka-Konzerns wird gestärkt, auf Kosten eines alteingesessenen Verbrauchermarktes mit Beratung und Kundenfreundlichkeit. Ganz nebenbei wird die sich noch im Markt befindende Postagentur verschwinden. Und wir als Kunden bekommen günstige Preise für die Produkte des täglichen Bedarfs, wenn auch nur auf den ersten Blick. Denn die Armut in der Region wächst durch weitere Dumpinglöhne, die langfristig auch noch die Altersarmut verstärkt.

Für das Alles gibt es eine Bezeichnung die nicht gerne gehört wird, die aber zutrifft: Raubtierkapitalismus. Wir alle sind von den Akteuren getäuscht und hinters Licht geführt worden.

Siehe dazu: Artikel in der Nordsee-Zeitung vom 01.03.2011 –PDF –

und Neuer Verbrauchermarkt in Lunestedt vom 04.03.2010

„Hochzeitsprämie“ wird überwiesen

27. Februar 2011  Einheitsgemeinde Beverstedt

Die Einheitsgemeinde Beverstedt kommt zum 1. November 2011, soviel ist sicher. Offensichtlich gibt über den bisherigen Weg dahin und über das, was dann folgt unterschiedliche Sichtweisen. Dies ist zumindest was den Teil der Vergangenheit betrifft verwunderlich – offensichtlich bleibt die Bewertung Ansichtssache.

Lesen Sie dazu: Einheitsgemeinde Beverstedt

und: im Anzeiger am Sonntag vom 27.02.2011 – „Hochzeitsprämie“ wird überwiesen –