Chancengleichheit in der Bildung

Gute Bildung für alle ist möglich. Jede und jeder muss wirklich an der Bildung teilhaben können. Bei unterschiedlichen Startbedingungen von Chancengleichheit zu sprechen, ist unfair. Die finanzielle Situation und der Bildungsstand der Eltern dürfen nicht über Zukunft der Kinder entscheiden. Aktuell werden aber Schülerinnen und Schüler abgestraft, die nicht mithalten können. Die Klasse macht im Lernstoff weiter und es gibt keine Chance, Lücken zu schließen. So entsteht Frust bei den Schülerinnen und Schülern.

Bildung muss so organisiert sein, dass alle Kinder gut lernen können – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Statt dauerndem Leistungsdruck sollten der Lernerfolg und die Teilhabe an Bildung von allen Schülerinnen und Schülern das Ziel der Schule sein. In skandinavischen Ländern haben Arbeiterkinder und Akademikerkinder nahezu den gleichen Bildungserfolg.

Bildung muss vom Kindergarten bis zur Hochschule gebührenfrei sein. Ich bin für eine Gemeinschaftsschule, auf der alle Kinder und Jugendlichen individuell gefördert werden. Die Schule soll Schülerinnen und Schüler motivieren und nicht mit Leistungsdruck und Notenterror frustrieren. Dafür fordere ich kleinere Klassen und mehr Lehrerinnen und Lehrer, damit diese die Schülerinnen und Schüler besser fördern können. So können nicht nur wenige, sondern alle Kinder und Jugendliche mehr lernen und an guter Bildung teilhaben.